Schlagwort: Trauma

  • Corona-Krise (III)

    Ich habe mich heute (16.12.2020) entschieden, den ursprünglich unter diesem Titel veröffentlichten Beitrag überwiegend zu entfernen. Mir geht es auf dieser Seite um meine Erfahrungen mit der Genesung von der Sex- und Pornosucht. Die aktuellen Entwicklungen hätten es erfordert, den Text stetig weiter zu aktualisieren und umfassend auf Fakten und Auseinandersetzungen hinzuweisen. Das würde zu weit von dem eigentlichen Zweck dieser Seite wegführen.

    Ich werde lediglich den einleitenden Abschnitt des früheren Beitrags weiter veröffentlichen, in dem es um meine Entdeckung der traumatisierenden Wirkung der staatlichen Corona-Maßnahmen geht. Im Übrigen empfehle ich z.B. die Interviews von Frau Preradovic zur Corona-Krise oder die Artikel vom Multipolar-Magazin.

    Ursprünglicher Eingangs-Hinweis: Der folgende Beitrag zu einem kontroversen Thema gibt, wie jeder Text auf dieser Internetseite, ausschließlich meine persönliche Erfahrung und Meinung wieder. Ich spreche für keine der auf dieser Internetseite zitierten und verlinkten Zwölf-Schritte-Gruppen, die nach der zehnten Tradition ohnehin niemals Stellung nehmen würden zu Fragen außerhalb ihrer jeweiligen Gemeinschaft.

    Corona-Krise und Trauma

    In der vergangenen Woche ging mir endgültig ein Licht auf, dass schon vorher glimmte und flackerte. In einem Vortrag vor den Anwälten der Stiftung Corona-Ausschuss sagte der Psychotraumatologe und Therapeut Prof. Dr. Franz Ruppert (hier bzw. in dem Video unten ab 1:52:50), dass es drei Haupt-Traumatisierungspunkte gebe. Diese seien:

    • Ich bin nicht gewollt. Ich soll gar nicht da sein.
    • Mir wird die Liebe nicht entgegengebracht, die ich brauche und die ich empfangen möchte – und die ich auch anderen geben möchte, und drittens,
    • ich bin nicht geschützt.

    https://odysee.com/@percep7ioneer-corona-ausschuss:d/Corona-Ausschuss-Sitzung-15–Prof.-Franz-Ruppert,-Psychotraumatologe—Angsterzeugung,-Folgen,-Systemfrage-und-Auswege-(Aufkl%C3%A4rung,-Solidarit%C3%A4t,-Schutz,-Selbstkompetenz):c

    (Link aktualisiert am 30. Juni 2022)

    Diesen letzten Punkt: „Ich bin nicht geschützt,“ den habe ich bei mir als Grundgefühl wiedererkannt. Anfangs wurde dieses tiefe traumatische Grundgefühl bei mir ausgelöst durch die Angst, dass meine Frau oder ich an Covid-19 erkranken könnten. Meine damaligen Gedanken zu „Corona“ hatte ich hier und hier aufgeschrieben.

    Heute wird es ausgelöst durch das Gefühl von Schutzlosigkeit vor staatlicher Willkür und Überreaktion, (…)

  • Corona-Krise (II)

    Viele meiner aktuellen Gefühlszustände fand ich gestern in einem Zeitungsartikel der Neuen Zürcher Zeitung beschrieben, in dem es um die Folgen einer Quarantäne für die Psyche der Menschen ging (hier).

    Auch ich habe, stärker als sonst, Schlafstörungen, esse mehr als sonst, bin nervös und oft unwillkürlich traurig. Und das, obwohl die Quarantäne hier im Vergleich zu der in China gar nicht so streng ist. Ich vermute, dass bereits die jetzige Situation sehr tief in mir eingeprägte (traumatische) Ängste aufruft.

    In dem Artikel wird eine Beratungsstelle aus Peking zitiert, die über die Hilfesuchenden sagt:

    Sie können aus ihren bisherigen Lebenserfahrungen keine Rückschlüsse auf die neue Herausforderung ziehen (…)

    Doch„, dachte ich plötzlich bei der Lektüre, „das kann ich. Ich war der Lüsternheit gegenüber völlig machtlos. In anderen Bereichen konnte ich mit dem Willen etwas erreichen. In Bezug auf Lüsternheit konnte ich es nicht.“ Ich wollte zum Beispiel nur kurz Pornografie gucken („heute nur 10 Minuten“). Und verlor mich für Stunden darin. Ja: Ich weiß, wie es ist sich absolut machtlos zu fühlen. Ich kann aus meinen Erfahrungen Rückschlüsse auf die jetzige Situation ziehen!

    So ist es. Ich bin einfach nur wieder machtlos. Die Dinge laufen anders, als ich sie mir vorgestellt habe. Das kenne ich doch. Ich habe alle Werkzeuge des Programms, um mit dieser Machtlosigkeit umzugehen. Für mich ist die Grundsituation nicht ungewohnt. Nur diese spezielle Ausprägung davon. Und da ich nicht nur sex-, sondern auch angstsüchtig bin, geht die Spannungskurve zusätzlich hoch.

    Nein, ich möchte es loslassen.

    Loslassen und Gott überlassen.

    Und was kann ich dazu beitragen? Das Loslassen-Können ist ein Geschenk der Höheren Kräfte. Die sind aber darauf angewiesen, dass ich meine Fußarbeit mache.

    Viele Werkzeuge hatte ich im ersten Corona-Beitrag schon aufgezählt (hier).

    Ganz besonders wichtig sind für mich die Meetings. Viele Gruppen führe ihre Meetings als Telefonmeetings fort. Ein Rettungsanker! Wer noch nie in einem Meeting war oder derzeit keinen Zugang hat, kann sich über das Kontaktformular bei mir melden (hier), ich helfe gerne, den Kontakt herzustellen.

    Wie oft bin ich in Krisen in der Sucht versunken. Wenn Du Hilfe möchtest: Auch in dieser Zeit sind die Anonymen Sexaholiker und die anderen Zwölf-Schritte-Gruppen erreichbar! Es gibt eine Lösung! Es ist wirklich wahr:

    Wer aufhören möchte, findet Wege – wer trinken möchte, Gründe.

    Es lohnt sich so sehr, den Weg der Genesung zu gehen!

     

  • Corona-Krise (I)

    In den vergangenen zwei Tagen war ich bedrückt, kraftlos und hatte immer wieder Angst. Heute morgen wurde mir dann plötzlich klar, welche Besonderheit diese Corona-Krise für mich mit sich bringt. Worin ein Gesichtspunkt ihrer Ungeheuerlichkeit liegt.

    „Äußerlich“ sind Risiken dieser Krise überforderte Krankenhäuser und ein gewaltiger wirtschaftlicher Zusammenbruch. Auch die Sorge, dass Menschen krank werden könnten, mit denen ich verbunden bin, oder ich selber.

    Aber die besondere Schwierigkeit liegt noch auf einer anderen Ebene: Die geschilderten Gefahren lösen bei mir Angst aus. Es werden auch Ängste berührt, die in traumatischen Erfahrungen wurzeln. Was würde ich normalerweise in so einer Situation tun? Ich würde Meetings besuchen, den Gottesdienst, Vorträge, ich würde Gebet und Besinnung pflegen, mich mit meinem Sponsor und mit Freunden treffen, gemeinsam Essen und Kaffee trinken und wir würden gemeinsam Freude haben und Erfahrung, Kraft und Hoffnung teilen.

    Ich hätte also gegen diese aus meinen Tiefen aufsteigenden Ängste eigentlich Mittel, ich weiß, was zu tun ist, ich habe sie tausende Male angewendet – und jetzt, wo die Krise ungewöhnlich intensiv ist, tue nur Weniges davon – kann Vieles nicht tun. Die intensive persönliche Begegnung, zu zweit, in Gruppen, im Gottesdienst, eingeschränkt, verboten – durch Vorschriften und durch selbst auferlegte Distanz- und Rücksichtnahmegebote. Durch Vernunft.

    Das ist das Ungeheuerliche. Dass ich den aufsteigenden Ängsten nicht mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln begegnen kann.

    Seitdem mir das klar ist, geht es mir wieder besser. Es ist der Kern dieser besonderen Situation, dass sie das Zwischenmenschliche schwächt. Sie greift unmittelbar die Institutionen der Freundschaft, Gemeinschaft und Begegnung an. Jetzt weiß ich, was für mich um so wichtiger ist:

    • Ich suche den Kontakt, isoliere mich nicht, spreche meine Angst aus, teile meine Schwäche und Erfahrung, Kraft und Hoffnung; in der Begegnung schrumpft die Angst bis zu dem Gefühl: Jetzt ist alles OK. Es helfen die Slogans:

    Gott legt niemandem mehr auf, als er tragen kann.

    Auch das geht vorüber.

    Loslassen und Gott überlassen.

    Gefühle sind wie Wolken: sie ziehen auf und sie ziehen wieder vorüber.

    Mut ist Angst, die gebetet hat.

    • Ich pflege meine Spiritualität: Gemeinsam mit meiner Frau und am Telefon mit anderen. Ich halte private Andacht während der Gottesdienstzeiten, mich gedanklich mit den Anderen verbindend, die das Gleiche tun.
    • Ich übe Dankbarkeit, schreibe Dankbarkeitslisten.
    • Ich prüfe, welche Formen von Dienst ich tun kann. Dienst hält trocken und bringt mich davon ab, die ganze Zeit um mich selbst zu kreisen.
    • Ich führe die Meetings per Telefon oder anders elektronisch fort, gehe in mehr Meetings, helfe dort mit.
    • Ich spreche regelmäßig mit meinem Sponsor.

    Angst macht krank. Sie ist der brüchige Faden, der das Gewebe meiner Existenz durchzogen hat. Sie ist die Triebfeder meiner Charakterfehler. Ich brauche Ent-Ängstigung.

    Ich kann die Angst nicht wegwünschen. Aber die beschriebenen Wege helfen mir, sie integrieren zu können. Sie ist ein Teil von mir – aber ich bin nicht sie. Ich kann aus ihr herauswachsen – das habe ich in den Jahren der Trockenheit im Zwölf-Schritte-Programm immer und immer wieder erfahren.

    Heute bin ich trocken und dankbar dafür, auf dem Weg zu sein. Was morgen ist, werde ich sehen. Ich bin so dankbar dafür, dass ich durch diese Situationen hindurch gehen kann, ohne lüstern zu trinken und ohne sexuell auszuagieren.

    Ich habe meine „Stimme“ wiedergefunden. Ich hoffe, auch in den nächsten Tagen hier schreiben zu können.

  • Solange, bist du es liebst

    Ich gebe meinem Tag einem Rahmen durch ein Abend- und Morgenprogramm. Morgens brauche ich es schon deshalb, weil ich nach dem Aufwachen oft eine bedrückte Stimmung habe. Ich schlafe meistens ziemlich schlecht. Mir ist mittlerweile klar, dass das damit zusammenhängt, dass ich nachts nicht richtig „aus mir raus gehe“. Mir fehlt das Vertrauen, dass ich im Schlaf geschützt und aufgehoben bin. Ich will statt dessen auf mich aufpassen.

    Damals, der Missbrauch, begann beide Male, als ich schlief. Durch ihn und durch andere Erlebnisse bin ich traumatisiert worden. Um diese Traumata aufzulösen, plastiziere ich. Eines Nachts werde ich loslassen und besser schlafen können, da bin ich ganz zuversichtlich.  Jetzt aber zurück zum Thema „Tagesprogramm“.

    Also ich wache morgens misslaunig auf. Wenn ich dann mein Morgenprogramm gemacht habe, ist es in den allermeisten Fällen besser oder sogar weg. Und abends mache ich ein Abendprogramm, dessen Minimalversion in einem Dank für den trockenen Tag besteht. Außerdem bitte ich darum, vor der Lüsternheit im Schlaf beschützt zu sein.

    Jeder Sexsüchtige weiß, wie anstrengend lüsterne Träume sind. Nach lüsternen Träumen bin ich schon aufgestanden, habe gebetet, habe Programm-Freunden auf den AB gesprochen und habe anschließend Grimms Märchen gelesen, um die lüsternen Bilder aus dem Traum wieder loslassen und wieder ins Bett gehen zu können.

    Beim Morgen- und Abendprogramm ist das Allerwichtigste die Regelmäßigkeit. Lieber nur ein kurzes Prgramm, aber dafür jeden Morgen und jeden Abend.

    Wiederholung ist ein spirituelles Prinzip. Sie frühstücken ja auch jeden Tag, obwohl sie es vorher schon mal getan haben,

    sagte ein Priester auf die Frage, warum man eigentlich jeden Sonntag zum Gottesdienst gehen solle.

    Die Kraft kommt aus der Wiederholung. Deshalb besser morgens und abends nur fünf Minuten Besinnung, wenn mehr Zeit nicht ist, als Montags, Donnerstags und alle zwei Wochen Sonntags je zwei Stunden.

    Es gibt bei AA einen schönen Slogan:

    Wie lange muss ich in die Meetings gehen? Solange, bis du es liebst.

    Wie lange muss ich ein Morgen- und Abendprogramm machen? Solange, bis du dich darauf freust.

  • Vorschrift 62 – Nimm dich nicht so wichtig

    In „Zwölf Schritte und zwölf Traditionen“ gibt es die Geschichte der AA-Gruppe Middletown, die ein Riesen-Projekt für die Genesung von Alkoholikern aufzieht. Auf drei Etagen gibt es alles von einem Club über eine Krankenstation bis zu einer Bildungseinrichtung. Man wollte es besonders gut machen und groß aufziehen. Man schuf schließlich 61 Regeln, um einen sicheren und geordneten Ablauf zu gewährleisten.

    Das Projekt scheiterte, aber der Initiator des Ganzen biss sich nicht in Groll fest, sondern druckte eine kleine Karte, die er an das AA-Dienstbüro in New York schickte. Auf der einen Seite stand: „Middletown Gruppe Nr. 1 – Vorschrift 62“ und auf der Rückseite „Nimm dich doch nicht so verdammt wichtig!“ (Die vollständige Geschichte findet sich in: Zwölf Schritte und Zwölf Traditionen, Die vierte Tradition, S. 141 ff.)

    Demütig über sich lachen können – und weiter voranschreiten. Hört sich gut an. Aber wie macht man das: Sich nicht so wichtig zu nehmen?

    Als ich zu AA kam und vom Alkohol trocken wurde, da verletzte mich der Slogan geradezu. Ich war in meiner Jugend sexuell missbraucht worden, ich war in meiner Kindheit Zeuge von Gewalt und Demütigung, ich wurde süchtig, und jetzt, endlich trocken, da sollte ich mich nicht so wichtig nehmen? Haben die sie noch alle? Die haben leicht reden, dachte ich.

    Tatsächlich – manche Slogans können verletzte Menschen verletzen, wenn sie nicht erklärt werden. Später hörte ich den Begriff „traumasensible Schrittearbeit“: Das bedeutet, Gespür dafür zu entwickeln, dass traumatisierte Menschen auf manche Dinge mit starken, negativen Gefühlen reagieren und Zeit, Rücksichtnahme und Mitgefühl benötigen.

    Dieses „mich zu wichtig nehmen“ hängt zusammen mit Angst, Kontrollwünschen, Selbstüberschätzung und unvernünftigen Forderungen an andere und an das Leben. Die von mir erlittenen Situationen haben sich tief eingeprägt, bis ins Leibliche. Ich lebte viele Jahe in ständiger Alarmbereitschaft. Ich hatte das Gefühl, immer mit dem Schlimmsten rechnen zu müssen. Da wollte ich auf der Hut sein. Meine Suchtmittel Alkohol und Lüsternheit „erlösten“ mich zeitweise aus diesem Spannungszustand oder verstärkten ihn umgekehrt so zu einem Kitzel, dass ich meine ständige Last nicht mehr spüren musste. Zu einem hohen Preis.

    Als ich dann trocken wurde, hatte ich diesen Fluchtweg nicht mehr. Ich war ständig mit mir selbst beschäftigt. Ich nahm mich also extrem wichtig und hatte keine Ahnung, wie ich mit dieser ständigen Anspannung klarkommen könnte.

    Hier kommen die Schritte ins Spiel. Um mich nicht so wichtig nehmen zu müssen, musste ich erst einmal lernen, dass ich loslassen kann. All die Angst, den Stress, die Forderungen, die Kontrollwünsche: Ich kann sie loslassen und sie Gott, wie ich Gott verstehe, überlassen.

    Damit begann ich in den Schritten 1 bis 3.

    Ich erkannte die Auswegslosigkeit meiner Situation und meine Machtlosigkeit, und erzählte alles einem Programmfreund (Schritt 1). Jetzt war ich seelisch so offen und „wund“, dass ich dringend die Hoffnung brauchte, dass es eine Lösung geben könnte: Gesundung und ein normales Leben ohne Alkohol und Lüsternheit. Diese Hoffnung bekam ich in den Meeting. Ich sah Freunde, die es mit dem Schritteprogramm geschafft hatten, sich ein nüchternes Leben aufzubauen (Schritt 2). Ich traf eine Entscheidung: Ich würde mich dieser Kraft, die das ermöglicht, anvertrauen. Ich würde ein neues Leben riskieren. Ich ließ meine Schutzschilde herunter (Schritt 3).

    Ich glaubte es noch nicht, aber ich hielt es auch nicht mehr für unmöglich: Könnte ich wirklich die Kontrolle aufgeben und loslassen? War für mich gesorgt? Wenn mich eine Höhere Macht, wie auch immer sie aussieht oder nicht aussieht, für wichtig hielt – so wichtig, dass sie mich trocken hielt – dann musste ich mich selber nicht mehr so wichtig nehmen. Ichatmete nach vielen Jahren die ersten Male bewusst durch. Ich gab Vorschussvertrauen und ließ los.

    So begann der Weg in eine neue Freiheit und zu einer neuen Lebensfreude. Seitdem ich mich freier fühle, bin ich auch frei, den Griff zu lockern, den ich früher auf alles legen musste. Und wenn es mal nicht klappt und schiefgeht, dann kann ich Inventur schreiben und anschließend auch über mich lachen. Ein nicht verletzendes, liebevolles Lachen. Ich muss mich nicht mehr so wichtig nehmen. Das Leben ist gar nicht so feindlich, wie es mir lange erschien. Ich sage ja zum Leben.

  • Kamel am Pflock

    Anthony de Mello erzählt in einem Vortrag eine Geschichte…

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  • Was ich meiner Sucht verdanke

    Früher sah ich in meiner Sucht vor allem das Negative, das Leid und die vielen einsamen, angespannten Jahre, die ich in ihr zugebracht habe. Als ich vor einigen Tagen im Flugzeug auf dem Weg zu einer AS-Convention war, da ging es mir umgekehrt: Ich hatte vor Augen, welches Glück die Genesung in mein Leben gebracht hat. Ein Gefühl von Glück durchströmte mich.

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  • Forderungen

    Der Unterschied zwischen Forderungen an das Leben stellen und Wünsche haben:

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  • Heraustreten aus dem Schatten von Missbrauch und Gewalt

    Frage: „(…) was ist mit Menschen, die körperlich missbraucht und misshandelt werden? Wie können sie gegenüber dieser Erfahrung zur Nicht-Anhaftung finden?“

    Antwort: „(…) Ich behaupte nicht, dass es einfach ist. Ich behaupte nur, es ist möglich.“

    Anthony de Mello, Das Leben neu entdecken – Aufwachen zum Glück, Freiburg im Breisgau 2013, S. 90

    Ja, es ist möglich.

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